Entwicklungen
Zweijährliches Symposium über Kugelblitze
Im Jahr 1988, kurz nach einer KEMA Testreihe, wurde Dr. Dijkhuis von einer japanischen Initiative nach Tokio zum ersten internationalen Symposium für Kugelblitze (ISBL – International Symposium on Ball Lightning) eingeladen. In zwei Jahrzehnten fanden die zweijährlichen Tagungen auf drei Kontinenten statt, bei denen Datenbanken kombiniert wurden, Modelle gesiebt und die Reproduktionsbemühungen der Labore gewichtet wurden. Russland hält 2010 das 11. Symposium, das in ein Treffen für atmosphärische Wissenschaft und Verbrennungschemie eingebunden ist.
Unabhängig davon, haben die "International Union of Radio Science" (URSI) und das "International Committee on Heat and Mass Transfer" (ICHMT), auch Sitzungen zum Thema Kugelblitz in ihren Symposien gehalten. Deren Tagungsbände dokumentieren Fortschritte bei der Modellierung von Feuerbällen, die auf zugrundeliegenden Konzepten beruhen, die das Boson-Modell mit den elektrischen Phänomenen in unserer Stratosphäre teilt.
Während die Testeinrichtungen des Vorgängers gegen Ende des Jahres 1987 eingemottet wurden, blühten die Modellentwicklung und die Berechnungen durch den rapiden Anstieg an Computerleistung und Grafikfähigkeiten auf.
Modellentwicklung
Seit den 80ern zog das Convectron-Modell für Feuerbälle in den Niederlanden und weltweit Beachtung im Fernsehen. Von Satelliten beobachtete Gewitterwolken und auf Meereshöhe erzeugte Blitze, produzieren definitiv Gammastrahlung. Robuste Skalaregeln beinhalten die Bildung von stabilem Fusionsplasma durch Gewitterwolkenbedingungen.
Nach zehn internationalen Konferenzen zu den Kugelblitzen, findet die Integration in die Geophysik, Plasmachemie, Fluiddynamik und Elektrodynamik mit höchster Geschwindigkeit statt. Das mathematische Grundgerüst vereint die natürlichen Kugelblitze mit ihren Laborebenbildern. Vor kurzem erzielte Resultate, verbinden das Convectron-Modell mathematisch mit den laufenden Tests und dem Design von photonischen Materialien, innerhalb der Wellenleiter von Mikrowellen.
Daher spezifiziert das Modell auch die Generierung von Feuerbällen durch die Mikrowellen-Photonik. Dieser neue Ansatz erschafft Feuerbälle durch einen Zündungsprozess ohne Erosion und mit interner Plasmazirkulation, der auf die Convectron Reaktionskammer abgestimmt ist.
Insbesondere das mathematische Grundgerüst des Convectron-Modells, ermöglicht hilfreiche Vorschläge in den verwandten Bereichen, wie der Verhüllungstechnologie ("Cloaking Techniques" - macht Strukturen für Radarsysteme unsichtbar) und der Cherenkov-Strahlung (für Diagnosetests für neue, photonische Materialien).






