Die Herausforderung von Kugelblitzen
Kugelblitze und Feuerbälle
Als schwer fassbares natürliches Phänomen, haben Kugelblitze seit zwei Jahrhunderten Physiker vor ein Rätsel gestellt. Meistens treten diese leuchtenden Kugeln plötzlich, während Gewittern nach einem Blitzschlag auf. Der Ball im linken Foto oben ist ein Beispiel hierfür. Über die Jahre hinweg haben Augenzeugenberichte, die in Datenbanken gesammelt wurden, die globale Einigkeit bei den Kugelblitzstatistiken gefördert. Künstlich erzeugte Feuerbälle, die dem Kugelblitz ähneln, traten an Bord von Unterseebooten auf, bei der Unterbrechung von unbeabsichtigten Kurzschlussströmen in den Antriebsbatterien.
Eine Plasmakugel schwebt in der Luft
Ein Kugelblitz ist eine unabhängige Plasmakugel mit einem Durchmesser von ungefähr 15 cm und einer Dichte, die der umgebenden Luft gleicht. Sie schwebt in der Luft und kann am Boden abprallen. Am verblüffendsten ist die durchschnittliche Lebenszeit von einigen Sekunden, bei konstanter Größe und Helligkeit. In einigen, ausgiebig dokumentierten Fällen, hielt die Erscheinung für über eine Minute an, ionisierte die umgebende Luft und gab Energie auf kalorimetrischem Niveau ab.
Hautnahe Begegnungen mit Wissenschaftlern






